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Veranstaltungen 2010 Sonderausstellungen 2010
Robert Sterl





Entwurf 1920




Der Clown

Sonderausstellungen  2010


Sonnabend, 1. Mai bis Sonntag, 11. Juli                                             

Sonderausstellung „Architektur des Robert-Sterl-Hauses“

Im Jahr 1919 zogen die Sterls nach Naundorf in ein 1914 fertig gestelltes Wohnhaus und gaben den Auftrag für den Anbau eines Malerateliers. Robert Sterl skizzierte selbst Entwürfe für sein Atelier, das der Meissner Architekt William Becker errichtete. Ausgestellt sind auch die originalen Baupläne von 1912 und 1919, historische Fotoaufnahmen und Zeichnungen Robert Sterls vom Haus. Die Sanierung 2008/2009 wird in eindrucksvollen Fotos vorgestellt.


Sonnabend, 17. Juli bis Sonntag, 19. September 2010                 

Sonderausstellung Curt Grosspietsch (1893-1980)

Zum 30. Todestag des Sterlschülers

Curt Grosspietsch gehört zu jenen Dresdner Künstlern, deren Bedeutung für die lokale Kunstgeschichte erst spät erkannt wurde. Seine eigenwilligen Arbeiten sind von Gesellschaftssatire und Grotesken geprägt. Von Anfang an nahm er eine Sonderrolle in der Dresdner Kunst ein. Er studierte ab 1909 an der an der Königlichen Kunstakademie in Dresden, wo ihn auch seine Studienfreunde Otto Dix, Otto Griebel und George Grosz künstlerisch und politisch beeinflussten. Er trat der SPD bei und arbeitete für die Dresdner Gruppe der ASSO. Die Zeit des Nationalsozialismus, in der seine Werke als „entartet“ gebrandmarkt wurden, verhinderte jegliches legales Kunstschaffen für Großpietsch. Nach einer lebensgefährlichen Verwundung während des Zweiten Weltkrieges kehrte Großpietsch in das zerstörte Dresden zurück. Da sich seine Begabung vorrangig in der Zeichnung und Graphik äußerte, spielte er neben den zahlreichen Dresdner Malern in den Ausstellungen nur eine periphere Rolle. Zurückgezogenheit und ausschließliche Konzentration auf die eigene Arbeit hatten zur Folge, dass er für Jahrzehnte fast vergessen war.

Die Zeichnung war das bevorzugte Ausdrucksmittel des Künstlers. Hier hat er seine Phantasien und Ideen am direktesten umsetzen können. Er zeichnete mit Feder, Pinsel, Blei- und Silberstift, Graphit, Kreiden und kolorierte mit Aquarell- und Deckfarben. Die Ausstellung präsentiert 35 Zeichnungen und Aquarelle aus Privatbesitz. Er schuf er Märchengestalten und Fabelwesen, Jahrmarktsszenen und Zirkus, Huren, Tiergrotesken und Totentanz, die er mit bewundernswerter Phantasie als Sinnbilder rätselhaften, widersprüchlichen und grausamen Lebens auf Papier bannte.
 


Sonntag, 10. Oktober  bis Sonntag, 31. Oktober                   

Sonderausstellung der diesjährigen Robert-Sterl-Preisträgerin Sara Pfrommer
"dunkelheit ist schwarze luft"