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Robert Sterl
Brief S. Kussewitzky an Sterl, 1911

AUTOGRAPHENSAMMLUNG

Unzählige Briefe hat Robert Sterl von seinen Reisen an seine Frau Helene geschrieben. Sie sind wichtigste Quelle für die biographische Forschung, da Sterl kein Tagebuch geführt hat. Zudem hat Sterl mit vielen Künstlern, Kunsthistorikern und weiteren bedeutenden Persönlichkeiten korresponiert, von denen Briefe in unserem Archiv bewahrt werden. So befinden sich unter anderem Briefe von Albiker, Bantzer und Corinth, aber auch Lehrs und Posse in unserem für wissenschaftliche Forschungszwecke zugänglichen Archiv. Ein Teil des Sterlschen Autographennachlasses wird heute in der Stiftung Archiv der Akademie der Künste in Berlin aufbewahrt.

Buchtitel, 1914

BIBLIOTHEK

Es ist sehr selten, dass eine komplette Künstlerbibliothek des frühen 20. Jahrhunderts erhalten geblieben ist. Neben zahlreichen Kunstzeitschriften und wichtigen Ausstellungskatalogen gibt es auch Werke zu zeitgenössischer Kunst und Kunstgeschichte. Sterls ausgeprägtes Interesse für Russland wird in Werkausgaben Maxim Gorkis und Fjodor Dostojewskis präsent. Auch bibliophile Editionen - wie das mit Lithographien von Corinth ausgestattete „Buch Judith“ oder die mit Klingerzeichnungen versehene Ausgabe der „Epithalamia“ von Elsa Asenijeff und natürlich die von Sterl lithographierte „Musik auf der Wolga“ von Oskar Bie befinden sich im Bestand.

Sandsteinbruch, 1911

KÜNSTLERISCHER NACHLASS UND KÜNSTLERGESCHENKE

Zu unseren wichtigsten Aufgaben gehört die Bewahrung und Pflege sowie wissenschaftliche Bearbeitung des künstlerischen Werkes Robert Sterls. Bis heute sind 235 Gemälde, von denen etwa 100 ständig gezeigt werden, mehr als 2600 Handzeichnungen, 200 Skizzenbücher und ein umfangreiches Konvolut von Druckgraphiken in unserem Archiv erhalten geblieben. In thematischen Sonderausstellungen wird vorrangig Graphik präsentiert. Gleichzeitig wird das graphische Oeuvre als Studiensammlung für wissenschaftliche und kunstpädagogische Zwecke erschlossen. Auch Künstlergeschenke gehören zur Sammlung - unter anderem von Sterls Schülern wie z.B. Robert Liebknecht - und eine Mappe der Dresdner Künstlervereinigung zu Sterls 60. Geburtstag 1927.