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Sonderausstellungen 2002 Jahresbericht 2002 «zurück
Robert Sterl
Russische Hafenarbeiter, 1912

ROBERT STERL - RUSSISCHE REISE 1912 (1. 5. - 14. 7. 2002)

Robert Sterl folgte 1912 erneut der Einladung des russischen Dirigenten Kussewitzky, ihn und sein Orchester auf der Konzertreise entlang der Wolga zu begleiten. Vom 22. April bis 2. Juni 1912 war Sterl unterwegs. Während der Tournee fröhnte Sterl nicht nur seiner Liebe zur Musik. Er ließ sich von der Konzertatmosphäre ebenso wie von den vielfältigen Eindrücken von Land und Leuten künstlerisch inspirieren. "Die Arbeiter und Lastträger am Hafen sind ganz wundervoll und ich möchte hier gern lange bleiben." schreibt Sterl an seine Frau am 29. 4. 1912.

Blick ins Wohnzimmer/Hoher Stein, 1930

FRITZ SCHULZE - 1903 - 1942 (20. 7. - 15.9. 2002)

Fritz Schulze hat in nur 15 Jahren ein umgangreiches Oeuvre geschaffen, das mehr als 120 Gemälde, etwa 100 Zeichnungen, 130 Aquarelle und mehr als 60 Druckgraphiken und mehrere Zyklen. In den frühen Gemälden wird die Auseinandersetzung mit Kokoschka und auch Nolde spürbar. Ab 1927 wird Fritz Schulze Meisterschüler bei Robert Sterl, der ihm bescheinigt "er sei unkonventionell bis auf die Knochen". Fritz Schulzes Malerei gewinnt in dieser Zeit an wirklichkeitsnaher Intensität und farblicher Prägnanz.

Karten, 2002

ROBERT-STERL-PREIS 2002 - DANIEL KESTEL (21.9. - 31.10.2002)

Zum 6. Mal vergaben in diesem Jahr die Sammelstiftungen des Bezirkes Dresden den Robert-Sterl-Preis für Meisterschüler der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Mit dem Preis werden hervorragende künstlerische Leistungen gefördert. Die einprägsamen und eigenwilligen Formerfindungen Daniel Kestels sind auf sehr persönliche Weise ironisch-kritisch und dabei zugleich voller Poesie und Phantasie. Die bemalten Kleinplastiken des Künstlers bewegen sich zwischen freier Formassoziation und anthropomorpher Andeutung.